Vergleich Digitalkamera: Bridge und DSLR
Als Bridgekamera werden Fotoapparate der gehobenen Leistungsklasse bezeichnet, die die Eigenschaften von Kompaktkamera und Spiegelreflexkamera kombinieren sollen. Die optimale Lösung oder ein fauler Kompromiss?
Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) erkennt man untrügerisch an der mehr oder weniger großen Fototasche, die sie für die Wechselobjektive und anderes Zubehör bei sich haben.
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Das Geheimnis stürzender Linien
Solange fliehende parallele Linien auf der horizontalen Ebene zusammenzulaufen scheinen z.B. Eisenbahnschienen, akzeptieren wir das als vollkommen natürlich. Auf der vertikalen Ebene wie stürzende Senkrechte an Gebäuden, die mit nach oben gerichteter Kamera aufgenommen wurden protestiert unser Auge dagegen. Obwohl dieses scheinbare Zusammenlaufen eine völlig normale Manifestation von Perspektive in vertikaler Richtung ist, werden die meisten Menschen dieser Erscheinung in der Wirklichkeit nicht gewahr, weil sie wissen, dass Senkrechte parallel laufen und schiefe Wände schnell zusammenbrechen würden.
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Schwarzweißfotografie – Was zu beachten ist
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Das Auge sieht Farben als Farben, der Schwarzweißfilm sieht sie als Grautöne. Obwohl bei jeder Schwarzweißfotografie die Umsetzung von Farben in Grautöne automatisch erfolgt, ist sie nicht unbeeinflussbar. Normalerweise werden Farben mit ähnlichen Helligkeitswerten, gleichgültig welcher Farbart, in Grautöne derselben Helligkeit übertragen, mit dem Ergebnis, dass so verschiedene Farben wie Rot und Grün im Bild als ein und dasselbe Grau erscheinen können, miteinander verschmelzen und höchstwahrscheinlich überhaupt nicht mehr auseinanderzuhalten sind. Mit Hilfe von Farbkorrekturfiltern kann man jedoch die Farbwiedergabe beeinflussen und bestimmte Farben in helleres, andere in dunkleres Grau umsetzen, so dass verschiedene Farben als verschiedene Grautonwerte erscheinen.
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Der Weißabgleich
Das Auge passt sich leichten Änderungen der Beleuchtungsfarbe an, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Leicht farbiges Licht halten wir für weiß. Die Fotokamera ist jedoch sehr empfindlich gegen Abweichungen von der Lichtfarbe, auf die er abgestimmt ist, und reagiert unweigerlich mit entsprechenden Farbstichen, sofern der Weißabgleich nicht korrigiert wurde.
Blick für das Motiv verbessern – Auge und Objektiv – Teil 3
Punkt 7:
Dank der praktisch augenblicklichen Anpassungsfähigkeit unserer Augen scheinen wir alles, nah oder fern, gleichzeitig scharf zu sehen, während ein Objektiv jeweils nur auf eine bestimmte Schärfenzone eingestellt werden kann und Gegenstände vor und hinter dieser Zone mit wachsender Entfernung von ihr immer unschärfer abbildet. Über diese Eigentümlichkeit des Objektivs kann die Blende hinweghelfen: je kleiner die Blendenöffnung, desto tiefer ist die scharf abgebildete Zone. Dadurch hat ein Fotograf, der Schärfe bzw. Unscharfe als bildnerisches Werkzeug benutzt, weiten Spielraum, von durchweg scharfen Aufnahmen bis zu solchen, in denen die Schärfe absichtlich auf eine enge Zone beschränkt und alles andere unscharf dargestellt ist.
Blick für das Motiv verbessern – Auge und Objektiv – Teil 2
Und weiter gehts mit den Tipps, dein Auge für gute Motive zu trainieren.
Punkt 4:
Da wir zwei Augen haben, können wir die Tiefe direkt wahrnehmen. Im Gegensatz dazu hat die Kamera nur ein Auge und sieht so wie wir sehen, wenn wir ein Auge schließen, also flach und ohne Tiefe. Gegenstände in verschiedener Entfernung wirken wie auf einem flachen Hintergrund übereinander geklebte Papierschnitte. Dieser Unterschied im Sehen von Auge und Objektiv macht verständlich, warum so viele Fotos keinen Eindruck von Tiefe geben.
Der Fotograf mit seiner stereoskopischen Sicht sah seine Motive als dreidimensionale Körper, da er aber nicht fotografisch sehen konnte, bedachte er nicht, dass die Kamera sie anders sieht und dass Tiefe in Fotos nicht direkt wiedergegeben, sondern nur symbolisch angedeutet werden kann. Zu wirksamen Tiefensymbolen gehören Licht- und Schattenkontrast, Perspektive und Luftperspektive, d. h. die scheinbar mit der Entfernung vom Betrachter zunehmende Helligkeit und Verblauung von Gegenständen im Freien.
Blick für das Motiv verbessern – Auge und Objektiv – Teil 1
Das Auge sowie das Objektiv sehen auf ganz verschiedene Weise. Um einen guten Blick für das Motiv zu entwickeln, solltest Du Dir die Unterschiede zwischen dem menschlichen Auge sowie dem Objektiv klarmachen, da in vielen Fällen das die Hauptursache für die bildnerischen Enttäuschungen ist.
Punkt 1:
Das Objektiv ist ein Teil einer Maschine, das Auge Teil eines lebenden und denkenden Menschen. Daher reproduziert das Objektiv mechanisch alles, was sich in seinem Bildfeld befindet, während das vom Gehirn gesteuerte Auge nur die Dinge wahrnimmt, an denen sein Besitzer im Augenblick interessiert ist. Alles andere entgeht seiner Aufmerksamkeit, er sieht es praktisch überhaupt nicht. Anders gesagt: Kamerasehen ist total und objektiv, menschliches Sehen ist selektiv und subjektiv.
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Bewegte Motive gekonnt in Szene setzen
Die entschiedene Variable beim fotografieren von bewegten Objekten ist die Verschlusszeit. Abhängig davon, welche Bildwirkung erzielt werden soll, stelle die Belichtungszeit ein. Dabei empfiehlt es sich mit der Blendenautomatik zu Arbeiten, d.h. die Blende wird automatisch zu der eingestellten Zeit vorgegeben. Welche Verschlusszeit zu wählen ist, hängt vom Effekt ab, der erzielt werden soll. Hier stelle ich die drei gängigsten Methoden vor:

