Bei schlechten Lichtverhältnissen ist man auf den eingebauten Blitz der Kamera angewiesen. Doch wirken solche (Innen-)Aufnahmen oft sehr künstlich. Der Blitz erzeugt, gerade auch im Nah- und Makrobereich, ein zu hartes Licht und zu harte Schatten. Fein raus ist, wer einen externen Blitz mit einem neigbaren Blitzkopf hat. Dann kann man das Licht einfach gegen die weiße Zimmerdecke oder eine weiße Pappe schießen. Manche komfortablen Kameramodelle verfügen auch über die Möglichkeit, den Blitz nicht voll einzusetzen.
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Das paradoxe an der Fotografie ist, jeder kann Fotos machen. Einfach auf den Auslöser drücken und die Speicherkarte beim Fotohändler abgeben. Jedes Kind ist dazu imstande. Auf der anderen Seite verlangt kaum eine andere Tätigkeit so viel Hingabe, Kreativität, Phantasie, Glück und Geschick wie das zustande bringen hervorragender Fotos. Wie ich bereits gestern geschrieben habe, scheint mir das Problem beim Fotografen und dessen Einstellung zu liegen. Es wird der technischen Seite zuviel und der künstlerischen Seite zu wenig Beachtung geschenkt. Das Ergebnis sind zwar technisch einwandfreie Fotos, gestalterisch aber nicht befriedigen, da das Motiv nicht gekonnt in Szene gesetzt worden ist.
Die Verkaufszahlen der digitalen Spiegelreflexkameras steigen, die Preise fallen. Doch es gibt genug Menschen, deren diese großen Kameras suspekt sind. Wozu schleppt man so ein großen “Haufen” Kamera wenn es auch kleiner geht? Ganz einfach, DSLR (Digital Single Lens Reflex) Kameras haben viele Vorteile gegenüber Kompakt- oder Bridgekameras.
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Bilder nicht von der Kamera-Engine schärfen lassen
Natürlich wollen Sie, dass Ihre Bilder gestochen scharf sind. Was liegt also näher als die Schärfeeinstellung im Kamera-Setup auf die höchste Stufe zu setzen? Weit gefehlt: Dann passiert nämlich in der Kamera das Gleiche wie in einer schlechten Bildbearbeitung, die einen simplen Scharfzeichnungsfilter anwendet: Harte Kontraste und Flächen werden gleich behandelt. Die Folge: Kanten sind zu stark herausgearbeitet, Zeichnungen in Flächen erscheinen uneben und pixelig. Die bessere Lösung: Die Scharfzeichnung der Kamera ganz ausschalten. Optimale Ergebnisse erzielen Sie hinterher am PC mit einem „Unscharf maskieren“-Filter, zum Beispiel in Photoshop oder Capture NX. Nur wer große Bildserien fotografiert, die er später nicht bearbeiten will, sollte mit einem Schärfefilter der Kamera-Engine arbeiten.
Anspruchsvolle Fotografen schießen ihre Bilder ausschließlich im RAW-Format. Die Vorteile des Roh-Formats liegen auf der Hand. Das Bild wird, wie der Name schon sagt “roh” abgespeichert. Dadurch können Einstellungen wie der Weißabgleich, Farbraum, Farbsättigung, Schärfung oder die Belichtung nachträglich und vor allem ohne Qualitätsverlust verändert bzw. korrigiert werden.
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