Spiegelreflexkameras vs. Kompaktkameras Teil 1
Die Verkaufszahlen der digitalen Spiegelreflexkameras steigen, die Preise fallen. Doch es gibt genug Menschen, deren diese großen Kameras suspekt sind. Wozu schleppt man so ein großen “Haufen” Kamera wenn es auch kleiner geht? Ganz einfach, DSLR (Digital Single Lens Reflex) Kameras haben viele Vorteile gegenüber Kompakt- oder Bridgekameras.
- Hohes Tempo
Mit einer digitalen SLR fotografieren Sie ohne die Pausen, im Gegensatz zu den Kompaktkameras. DSLRs stellen schneller scharf, weil nicht der Foto-Chip, sondern ein zweiter, spezialisierter Chip die Schärfeerkennung erledigt. DSLR-Kameras haben eine sehr geringe Auslöseverzögerung. Große Pufferspeicher und
schnelle Kartenlaufwerke sorgen ebenfalls für Tempo.
- Großer Sucher
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den handlichen Kompakt-Digicams und digitalen Spiegelreflexkameras liegt in der Sucherkonstruktion. Bei der DSLR blickt man von hinten durch ein Prisma und über einen Spiegel direkt durch das Objektiv und sieht so den exakten Bildausschnitt. Diese Sucherkonstruktion
ist ideal für Wechselobjektive. Der Spiegel klappt im Moment der Aufnahme hoch und gibt den Weg für das Licht auf den Fotochip frei.
- Foto-Chip mit größeren Abmessungen
Bezüglich Auflösung heben sich die meisten Spiegelreflexkameras nicht mehr sonderlich von anderen Digicams ab. Bei Foto-Chips zählt jedoch nicht nur die reine Auflösung, vielmehr haben auch die Größe des CCD oder CMOS-Chips sowie die Größe der einzelnen Elemente Einfluss auf eine bessere Bildqualität und auf die Objektivnutzung. Je größer die einzelnen Elemente eines CCD- oder CMOS-Chips sind, desto mehr Licht können sie aufnehmen, das heißt, sie sind lichtempfindlicher. Folglich muss das durch einfallendes Licht gewonnene Signal weniger verstärkt werden, wodurch das unerwünschte Bildrauschen weniger stark ins Gewicht fällt.
- Wechselobjektive für individuelle Linsenbestückung
Bei der Wahl der Brennweite sind die Grenzen der Kompaktkameras schnell erreicht. Man ist auf Gedeih und Verderb auf den vom Hersteller gewählten Bereich beschränkt. Bei einer Spiegelreflexkamera hingegen passt man die Brennweite durch Wechseln des Objektivs an die Aufnahmesituation an. Große Kamerahersteller wie Nikon, Canon oder Pentax haben über 70 verschiedene Objektive im Sortiment, kleinere etwa zwei Dutzend. Hinzu kommen Fremdobjektive von Herstellern wie Sigma oder Tamron, die mit Anschlüssen für diverse Kameramarken erhältlich sind. Die Objektive unterscheiden sich in Brennweite, Lichtstärke größte Blendenöffnung, Abmessungen, Gewicht und Preis. Kamerabesitzer können ihre Fotoausrüstung ständig ausbauen und so das Gestaltungspotenzial mehrerer Objektive nutzen. Dabei ist es eine Frage des Preises, wie weit man gehen möchte.
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Tags: DSLR, Spiegelreflexkameras
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1 - 29. Juli 2008 at 23:12
Anonymous schrieb:
So ein Fehler im Titel weckt bereits erste Zweifel
“Speigelreflexkameras vs. Komaktkameras Teil 1″
Gruss
xy
2 - 30. Juli 2008 at 09:27
Mihau
schrieb:
Danke, ist korrigiert.