Ich möchte eine kleine Testserie einiger Weitwinkel, Zoom und Teleobjektive starten. Tests gibt es viele, ich möchte hier einfach meine Erfahrungen in komprimierter Form wiedergeben und das ganz nüchtern betrachtet.
Getestet wird das 18-70mm NIKKOR AF-S DX 1:3,5-4,5G IF-ED
Pro:
+ Praktischer Brennweitenbereich. Weitwinkel bis zur Portraitbrennweite
+ Schnelle und leise Fokussierung, manueller Eingriff in den Autofokus möglich
+ Dank des eingebauten Ultraschallmotors auch an Kameras ohne eigenen Motor wie der D40, D40x, D60 verwendbar
+ Gute Abbildungsleistungen besonders leicht abgeblendet. Hat den Ruf “Nikons bestes Kitobjektiv”
+ Da es sich um ein Kit-Objektiv handelt ist es weit verbreitet und dadurch günstig zu bekommen
+ Das Objektiv hat eine Gummidichtlippe sowie ein gut verarbeitete Kunstfassung
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Ab dem 14. Oktober werden Berlins Wahrzeichen für zwei Wochen im bunten Licht erscheinen. Da ich in Berlin wohne, lasse ich mir die Gelegenheit nicht nehmen und gehe selbstverständlich hin. Letztes Jahr war ich noch mit meiner Canon Powershot G7 da und habe meine ersten Nachtaufnahmen gemacht und das mit Erfolg wie ich finde (jaja, Selbstlob stinkt…).
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Solange fliehende parallele Linien auf der horizontalen Ebene zusammenzulaufen scheinen z.B. Eisenbahnschienen, akzeptieren wir das als vollkommen natürlich. Auf der vertikalen Ebene wie stürzende Senkrechte an Gebäuden, die mit nach oben gerichteter Kamera aufgenommen wurden protestiert unser Auge dagegen. Obwohl dieses scheinbare Zusammenlaufen eine völlig normale Manifestation von Perspektive in vertikaler Richtung ist, werden die meisten Menschen dieser Erscheinung in der Wirklichkeit nicht gewahr, weil sie wissen, dass Senkrechte parallel laufen und schiefe Wände schnell zusammenbrechen würden.
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Das Auge sieht Farben als Farben, der Schwarzweißfilm sieht sie als Grautöne. Obwohl bei jeder Schwarzweißfotografie die Umsetzung von Farben in Grautöne automatisch erfolgt, ist sie nicht unbeeinflussbar. Normalerweise werden Farben mit ähnlichen Helligkeitswerten, gleichgültig welcher Farbart, in Grautöne derselben Helligkeit übertragen, mit dem Ergebnis, dass so verschiedene Farben wie Rot und Grün im Bild als ein und dasselbe Grau erscheinen können, miteinander verschmelzen und höchstwahrscheinlich überhaupt nicht mehr auseinanderzuhalten sind. Mit Hilfe von Farbkorrekturfiltern kann man jedoch die Farbwiedergabe beeinflussen und bestimmte Farben in helleres, andere in dunkleres Grau umsetzen, so dass verschiedene Farben als verschiedene Grautonwerte erscheinen.
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Das Auge passt sich leichten Änderungen der Beleuchtungsfarbe an, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Leicht farbiges Licht halten wir für weiß. Die Fotokamera ist jedoch sehr empfindlich gegen Abweichungen von der Lichtfarbe, auf die er abgestimmt ist, und reagiert unweigerlich mit entsprechenden Farbstichen, sofern der Weißabgleich nicht korrigiert wurde.
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Punkt 7:
Dank der praktisch augenblicklichen Anpassungsfähigkeit unserer Augen scheinen wir alles, nah oder fern, gleichzeitig scharf zu sehen, während ein Objektiv jeweils nur auf eine bestimmte Schärfenzone eingestellt werden kann und Gegenstände vor und hinter dieser Zone mit wachsender Entfernung von ihr immer unschärfer abbildet. Über diese Eigentümlichkeit des Objektivs kann die Blende hinweghelfen: je kleiner die Blendenöffnung, desto tiefer ist die scharf abgebildete Zone. Dadurch hat ein Fotograf, der Schärfe bzw. Unscharfe als bildnerisches Werkzeug benutzt, weiten Spielraum, von durchweg scharfen Aufnahmen bis zu solchen, in denen die Schärfe absichtlich auf eine enge Zone beschränkt und alles andere unscharf dargestellt ist.
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In den letzten Wochen ist es hier ziehmlich ruhig geworden. Das lag daran, dass ich beruflich sehr viel zu tun hatte. Die restliche Zeit habe ich genutzt und auf http://fotos.pixelmotiv.de/ eine neue Fotogalerie erstellt. Dort sind alle meine Fotos zu finden. Über Feedback würde ich mich sehr freuen.
Und weiter gehts mit den Tipps, dein Auge für gute Motive zu trainieren.
Punkt 4:
Da wir zwei Augen haben, können wir die Tiefe direkt wahrnehmen. Im Gegensatz dazu hat die Kamera nur ein Auge und sieht so wie wir sehen, wenn wir ein Auge schließen, also flach und ohne Tiefe. Gegenstände in verschiedener Entfernung wirken wie auf einem flachen Hintergrund übereinander geklebte Papierschnitte. Dieser Unterschied im Sehen von Auge und Objektiv macht verständlich, warum so viele Fotos keinen Eindruck von Tiefe geben.
Der Fotograf mit seiner stereoskopischen Sicht sah seine Motive als dreidimensionale Körper, da er aber nicht fotografisch sehen konnte, bedachte er nicht, dass die Kamera sie anders sieht und dass Tiefe in Fotos nicht direkt wiedergegeben, sondern nur symbolisch angedeutet werden kann. Zu wirksamen Tiefensymbolen gehören Licht- und Schattenkontrast, Perspektive und Luftperspektive, d. h. die scheinbar mit der Entfernung vom Betrachter zunehmende Helligkeit und Verblauung von Gegenständen im Freien.
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