Test – Tamron 17-50mm 2,8 SP AF XR Di II LD Aspherical


Das Tamron ist nicht viel größer oder schwerer als das Nikkor 18-70mm überrascht jedoch mit einer durchgehenden Lichtstärke von 2,8. Auch die Abbildungsleitung liegt über die des Nikkors. Bei 17mm verzeichnet das Tamron nicht ganz so stark und ist offenblendentauglich. Ab Blende 5,6 zeigt das Objektiv seine beste Leitung.

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Test – 18-70mm NIKKOR AF-S DX 1:3,5-4,5G IF-ED


Ich möchte eine kleine Testserie einiger Weitwinkel, Zoom und Teleobjektive starten. Tests gibt es viele, ich möchte hier einfach meine Erfahrungen in komprimierter Form wiedergeben und das ganz nüchtern betrachtet.

Getestet wird das 18-70mm NIKKOR AF-S DX 1:3,5-4,5G IF-ED.

Pro:

  • Praktischer Brennweitenbereich. Weitwinkel bis zur Portraitbrennweite
  • Schnelle und leise Fokussierung, manueller Eingriff in den Autofokus möglich
  • Dank des eingebauten Ultraschallmotors auch an Kameras ohne eigenen Motor wie der D40, D40x, D60 verwendbar
  • Gute Abbildungsleistungen besonders leicht abgeblendet. Hat den Ruf “Nikons bestes Kitobjektiv”
  • Da es sich um ein Kit-Objektiv handelt ist es weit verbreitet und dadurch günstig zu bekommen
  • Das Objektiv hat eine Gummidichtlippe sowie ein gut verarbeitete Kunstfassung
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Blick für das Motiv verbessern – Auge und Objektiv – Teil 3

Punkt 7: 

Dank der praktisch augenblicklichen Anpassungsfähigkeit unserer Augen scheinen wir alles, nah oder fern, gleichzeitig scharf zu sehen, während ein Objektiv jeweils nur auf eine bestimmte Schärfenzone eingestellt werden kann und Gegenstände vor und hinter dieser Zone mit wachsender Entfernung von ihr immer unschärfer abbildet. Über diese Eigentümlichkeit des Objektivs kann die Blende hinweghelfen: je kleiner die Blendenöffnung, desto tiefer ist die scharf abgebildete Zone. Dadurch hat ein Fotograf, der Schärfe bzw. Unscharfe als bildnerisches Werkzeug benutzt, weiten Spielraum, von durchweg scharfen Aufnahmen bis zu solchen, in denen die Schärfe absichtlich auf eine enge Zone beschränkt und alles andere unscharf dargestellt ist.

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Blick für das Motiv verbessern – Auge und Objektiv – Teil 2

Und weiter gehts mit den Tipps, dein Auge für gute Motive zu trainieren.

Punkt 4:

Da wir zwei Augen haben, können wir die Tiefe direkt wahrnehmen. Im Gegensatz dazu hat die Kamera nur ein Auge und sieht so wie wir sehen, wenn wir ein Auge schließen, also flach und ohne Tiefe. Gegenstände in verschiedener Entfernung wirken wie auf einem flachen Hintergrund übereinander geklebte Papierschnitte. Dieser Unterschied im Sehen von Auge und Objektiv macht verständlich, warum so viele Fotos keinen Eindruck von Tiefe geben.

Der Fotograf mit seiner stereoskopischen Sicht sah seine Motive als dreidimensionale Körper, da er aber nicht fotografisch sehen konnte, bedachte er nicht, dass die Kamera sie anders sieht und dass Tiefe in Fotos nicht direkt wiedergegeben, sondern nur symbolisch angedeutet werden kann. Zu wirksamen Tiefensymbolen gehören Licht- und Schattenkontrast, Perspektive und Luftperspektive, d. h. die scheinbar mit der Entfernung vom Betrachter zunehmende Helligkeit und Verblauung von Gegenständen im Freien.

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Blick für das Motiv verbessern – Auge und Objektiv – Teil 1

Das Auge sowie das Objektiv sehen auf ganz verschiedene Weise. Um einen guten Blick für das Motiv zu entwickeln, solltest Du Dir die Unterschiede zwischen dem menschlichen Auge sowie dem Objektiv klarmachen, da in vielen Fällen das die Hauptursache für die bildnerischen Enttäuschungen ist.

Punkt 1:
Das Objektiv ist ein Teil einer Maschine, das Auge Teil eines lebenden und denkenden Menschen. Daher reproduziert das Objektiv mechanisch alles, was sich in seinem Bildfeld befindet, während das vom Gehirn gesteuerte Auge nur die Dinge wahrnimmt, an denen sein Besitzer im Augenblick interessiert ist. Alles andere entgeht seiner Aufmerksamkeit, er sieht es praktisch überhaupt nicht. Anders gesagt: Kamerasehen ist total und objektiv, menschliches Sehen ist selektiv und subjektiv.

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